Die vier im internationalen Folk beheimateten Vollblut-Musiker von Maschanzka spielen seit 2002 gemeinsam. In ihren kraftvollen Kompositionen nehmen sie sich von Novosibirsk bis in die Bretagne jede musikalische Freiheit - g'spüd wird, wos Spaß mocht !

Gerald Kaiser, Rudolf Veitschegger, Edgar Pfeiler, Helge Murgg 


 

RUDOLF VEITSCHEGGER
Gesang/Harmonika/Gitarre

Rudolf Veitschegger vulgo Luisbauernrudl versteht sich seit jeher aufs Zuhören und Nachspielen, wobei er absichtlich die Existenz von Noten ignoriert. Als Kind der 70ér fühlt er sich gegenüber jeder Art von Musik verantwortlich und bewies dies in zahllosen Versuchen. Seine Fähigkeit, dabei verschiedene Instrumente so einzusetzen, das sie beinahe glaubhaft wurden, zeugt von erfolgreicher Selbstüberschätzung und Freude am Spielen.

 

 

GERALD KAISER
Gesang/Geige/Gitarre/Mandoline

Als Begründer der „Schau ma amoi“-Therapie schrieb Gerald Kaiser unter anderem den auf 12 Planeten erschienenen Bestseller „Mut zum Jazz – Musiktheorie wird überschätzt“, in dem er aufzeigt, dass man gerade in der Musik ruhig auch erst im nachhinein erkennen kann, was man vorher eigentlich wollte. So neigt er auch bei Maschanzka immer wieder zu unverhofften Jazz-Einschüben, die ihn selbst jedes Mal am meisten überraschen.

 

 

HELGE MURGG
Gesang/Geige/Gitarre/Mandoline

Spitznamen sind noch kaum jemandem zu diesem Namen eingefallen, doch diejenigen, denen das „elge“ hinter dem „H“ zu sperrig ist – einem Großteil der das eher österreichische vom Deutschen sprechenden Leute – hängen einfach ein „öge“ an, ans „H“, also „ Höge“. Gut. Höge ist also ein Teil von „Maschanzka“. Seine Hauptaufgabe besteht im Kratzen der „Lamentierbischgotte“. Der Geige. Und von Zeit zu Zeit werkt er auch an der Gitarre und an der Mandoline. Letztere passt, ganz nebenbei, sehr gut zum Höge, weil eher klein. Obwohl, auch der Geri spielt das Ding, und der ist eher groß. Wie auch immer, neben dieser instrumentalen Betätigung singt der Höge auch gerne zusammen mit seinen Freunden von „Maschanzka“, meist in mittlerer bis tieferer Lage das, was sich die „Maschanzkas“ so an Musik und Text aus den Fingern saugen. Auf der Bühne findet man den Höge meist zwischen Rudi und Geri, mit einem Ohrwaschl beim Edgar. Denn so funktioniert`s am besten – und darauf schaun´s, die „Maschanzkas – auf die Qualität. So weit, so gut.Ansonsten bleibt nur noch zu sagen, dass der Höge Geigenbaumeister als Beruf hat. Echt.Und wenn er nicht arbeitet, züchtet er rote Nacktschnecken, die er gerne spazieren tragt, im Küberl, und wenn er einen schönen Gemüsegarten sieht lasst er`s aus zum Gassigehen, und weil`s ja auch was zum Fressen brauchen, die Viecherl.

 

 

EDGAR PFEILER
Kontrabass

Edgar, der Kontrabass. Rhythmus und Bassläufe im Blut, hält der Instrumentenbauer die Zügel dieses Vierer-Gespanns fest im Griff. Wo es auch immer hingehen mag – sei es auf die Berg’, auf den heissen Sandstrand, ins sumpfige Hochmoor, auf den Holzweg oder in ferne Parallelwelten – sein Karren hinterlässt Spuren, die zum Folgen einladen.

 

 

Images by Ulrike Rauch